15 Mai
Finaaaaleeeee ohoooo!!!!
Pokalwahnsinn in Moosach: Die Amicitia-Frauen stehen im Finale des Verbandspokals!
30 Jun
Frauen
Neuanfang nach Abstieg: Kampfgeist, Klassenerhalt und Pokalfinale vor 700 Fans – ein emotionales Comeback. voller Stolz!
Nach dem Abstieg aus der Bayernliga sollte bei den Frauen des SC Amicitia München alles neu beginnen. Die Hinrunde verlief jedoch katastrophal: Die Ergebnisse blieben aus, die Mannschaft taumelte auf einem Abstiegsplatz — in einem persönlichen Gespräch nach der Hinrunde trennte sich der Verein deshalb von Trainer Sebastian Helm. Kurz darauf übernahm Sportdirektor Florian Albrecht interimsweise das Traineramt und formierte ein neues Trainerteam mit den Co?Trainern Jannis Beuthien und Lukas Zahn sowie dem neuen Athletiktrainer Karl Gattinger; einzig Torwarttrainerin Nicola Stadler blieb als Konstante im Betreuerstab.
Die Mannschaft zeigte in der Rückrunde ein anderes Gesicht: Geschlossen, kämpferisch und mit klarer Mentalität. Es folgten wichtige Ergebnisse und vor allem der erlösende Klassenerhalt — das entscheidende Spiel gegen SV Wolfratshausen besiegelte das Saisonziel und wurde ausgelassen gefeiert.
Gleichzeitig schrieb die Mannschaft eine bemerkenswerte Pokalsaison:
Ein besonderes Kapitel schrieb das Halbfinale: Durch eine kurzfristige Absage seines Fluges nach London konnte Trainer Florian Albrecht am Spiel teilnehmen — ein Umstand, der ihm das Halbfinale erst ermöglichte. Nach dem Spiel gab es Interviews und die verdiente Bierdusche, ehe Albrecht sofort zum Flughafen aufbrechen musste. Dieses Bild von Einsatz, Hektik und großer Emotionalität bleibt vielen Beteiligten in Erinnerung .
Als Außenseiter erreichten die Frauen das Finale des Verbandspokals und machten die heimische Dietrichstraße zum Schauplatz eines großen Fußballtages. Das Finale gegen die favorisierte SpVgg Greuther Fürth fand am 13. Juni 2026 statt und lockte eine beeindruckende Kulisse von rund 700 Zuschauerinnen und Zuschauern auf den heimischen Platz. Die Pokalreise und die Vorfreude auf das „Dahoam“-Finale hatten den Verein die ganze Saison über beflügelt.
Das Finale selbst war ein dramatisches, hart umkämpftes Spiel: Amicitia ging Mitte der zweiten Halbzeit durch einen Doppelschlag von Mia Füller und Merle Bublitz in Führung, doch die Gäste aus Fürth drehten die Partie im weiteren Verlauf; Luisa Wölfel zeichnete sich mit ihrem Doppelpack aus und sorgte letztlich für den 3:2?Sieg der SpVgg Greuther Fürth. Trotz der knappen Niederlage war das Finale ein großer Erfolg für Amicitia und ein Zeichen dafür, dass beim Verein wieder etwas Neues und Wettbewerbsfähiges wächst.
Nach der Saison beendete Florian Albrecht seine Tätigkeit als Cheftrainer. In seinen Worten: „Ich blicke auf eine intensive Rückrunde zurück, in der wir gemeinsam als Mannschaft und Verein viel erlebt und geleistet haben. Ich bin froh, dass wir unsere Ziele soweit möglich erreicht haben und wünsche dem neuen Trainerteam viel Erfolg.“ Albrecht wird anschließend wieder seinen Posten als Sportdirektor übernehmen und sich eine Pause gönnen, bevor er eine neue, spannende Aufgabe annimmt.
Trotz des verpassten Pokalsiegs — und der dadurch ausgebliebenen dritten Bierdusche — überwiegt beim SC Amicitia am Ende ein positives Gefühl: Die Rückrunde hat Charakter und Identität der Mannschaft gestärkt, der Finaleinzug hat den Verein überregional sichtbar gemacht und die Unterstützung der Fans war beeindruckend. Dank an die Spielerinnen, das Trainer? und Betreuerteam, die Ehrenamtlichen und vor allem an die Zuschauerinnen und Zuschauer, die an guten wie an schweren Tagen hinter dem Team gestanden haben.
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